Aktivierendes Arbeiten in der Wohngruppe

Shownotes

Nicht nur als methodischer Ansatz im Rhamen familiärer Krisenintervention - die Erweiterung des familienaktiviernden Ansatzes in weitere Tätigkeitsfelder in der Kinder- und Jugendhilfe

Transkript anzeigen

00:00:03: Hallo?

00:00:04: Tag auch.

00:00:06: Wir sind's

00:00:07: von der Familienaktivierung.

00:00:16: Erfahrungen aus und für die Praxis.

00:00:20: Bewegend,

00:00:21: informativ...

00:00:22: Aufschlussreich!

00:00:23: Fachlich und dennoch unterhaltsam.

00:00:26: Motivierend und ein wenig herausfordernd.

00:00:30: Familienaktiverung bedeutet innovatives

00:00:33: Arbeiten.

00:00:34: Wir möchten euch an unsere Begeisterung dafür teilhaben lassen.

00:00:45: Seid willkommen und eingeladen zu unserem Podcast Familienaktivierung.

00:00:49: Ich bin Rüdiger Pieper, euer Gast

00:00:51: Eber.

00:01:12: Die vom Dachverband ausgestellten Zertvikate zum erfolgreichen Abschluss dieser Weiterbildung gründen sich unter anderem auf die schriftlich dargelegte Reflektion von Methoden und Handlungsanleitungen, die sich konsequent an den Zielstellungen von Klienten orientieren.

00:01:39: Die Teilnehmenden stellen dann dabei neben dem Kontext des Einsatzes jeweils drei Methoden vor, die sie in ihrer Arbeit mit den Klientinnen eingesetzt haben.

00:01:49: Sie reflektieren, welche Überlegungen sie sich vorab

00:01:52: in Bezug

00:01:52: auf deren Auswahl und Anwendung gemacht haben.

00:01:56: Erweitern beschreiben sie den Transfer an die Klienten und werden für sich aus, wie weit ihnen dies gelungen ist.

00:02:03: Und sie prüfen auch ob-und wenn ja, sie welche Erkenntnisse mit ihrem Vorhaben und ihrer Umsetzung gewinnen konnten.

00:02:11: Dabei gilt es vielfältige Aspekte zu berücksichtigen.

00:02:15: Welche Methode schätze ich als passend für das Erreichen des Ziele sein?

00:02:20: Was muss sich bei deren Einsatz berücksichtigen?

00:02:22: Zum Beispiel das Alter der Klienten.

00:02:25: Über welche Lernfähigkeiten verfügt es gegenüber und wie werden Informationen aufgenommen

00:02:30: und verarbeitet?

00:02:32: Kunde ich die Anwendung angemessen vermitteln, muss der Methodeinsatz vielleicht nachgebessert werden oder würde sich eine andere Handlungsanleitung unter Umständen als passender erweisen?

00:02:43: Das sind also ne ganze Menge Fragen mit denen sie Fachkräfte im Rahmen ihrer Reflexion beschäftigen müssen.

00:02:50: Gleichwohl orientiert sie die Weiterbildung zur Fachkraftfamilienaktivierung an der Vermittlung von Fertigkeiten und Fähigkeiten des aktivierenden Arbeitens mit den Schwerpunkten Kindesschutz, Erziehungskompetenz, Haltung der Fachkräfte und dem zielorientierten Einsatz von diesbezüglichen methodischen Handreichungen.

00:03:10: Die dynamische Entwicklung Als familienaktivierendes Programm zur Krisenintervention hin zu stabilisierenden Unterstützungsform für familiäre Systeme und die Erweiterung der Tätigkeitsbereiche wird entsprechend aber auch in den Ausbildungs-Gurgi klar abgebildet und berücksichtigt.

00:03:29: So werden hier immer wieder neu hinzukommene Themen und Fahrgestellungen aus dem gesamten Spektrum der Jugend- und Familienhilfe berücksichtigt.

00:03:37: Wesentlicher Faktor für eine erfolgreiche Hilfegestaltung ist dabei immer auch, wie es den Fachkräften im Hilfeverlauf gelingt die Erhöhung von Selbstwirksamkeitsfaktoren

00:03:48: zu gestalten.

00:03:50: Und dieses Unabhängige davon in welchem Kontext Familien aktivieren gearbeitet wird.

00:03:54: In der Weiterbildung ist es bisher eher partiell wiederzufinden – alle meisten Teilnehmenden sind

00:03:59: nach wie vor

00:04:00: im Bereich der Familienhilfe tätig.

00:04:02: Umso mehr freuen wir uns darüber?

00:04:05: Wenn Teilnehmende aus anderen Bereichen die Weiterbildung mit ihren Erfahrungen bereichern.

00:04:12: Carmen und Yvonne sind langjährig berufserfahrene Fachkräfte, die im stationären Bereich von Wohngruppen tätig sind.

00:04:20: Umso bemerkenswerter fanden wir die von ihnen dargebotenen Ideen und Handlungen, die sie aus ihrem Arbeitzusammenhängen beschrieben

00:04:27: haben

00:04:28: Die Umsetzung des familienaktiverinnen Ansatzes in einer Wohngruppe mit einem Aufnahmealter von Kindern ab sechs Jahren

00:04:35: Und in einer Wohngruppe

00:04:37: für Jugendliche mit der Ausrichtung auf Versebstständigungs, hat – auf sehr beeindruckende Weise dessen Wirksamkeit sichtbar gemacht.

00:04:46: Und auch die Erweiterung und Schärfung des eigenen professionellen Repertoires konnte deutlich nachempfunden werden.

00:04:52: Carmen und Yvonne haben ihre persönlichen Entwicklung betrachtet, reflektiert und eindrucksvoll beschrieben!

00:04:58: Wir hoffen das es uns in diesem Austausch gelingt und so Begeisterung darüber an euch weiter zu

00:05:03: reichen.".

00:05:16: Bei dem Podcast soll es darum gehen, dass ihr euch in einer Weiterbildung befindet für aktivierendes Arbeiten.

00:05:22: Und meine Frage ist eher so in die Richtung wo ihr in euren Bezügen, also ihr arbeitet im stationären Bereich begleitet Kinder in der Wohngruppe?

00:05:32: Wo könnt Ihr Bezüge zum aktivierenen arbeiten nutzen?

00:05:37: Also was ich hier jetzt so erlebt habe, wo war es für Euch erweiternet ergänzend und wo findet sich das wieder in Euren Arbeitsbezügen?

00:05:46: Oder ist das eine Weiterbildung, die ist schön?

00:05:49: Aber braucht es nicht.

00:05:53: Also wir haben ja ganz viele Methoden jetzt hier an die Hand gekommen und die konnte ich dann auch ausprobieren schon alleine für meine Facharbeit Und da habe ich auf jeden Fall gemerkt dass die Methoden alle sinnvoll sind und also die die ich ausgebildet habe Die habe ich individuell ausgewählt, auf meine Jugendlichen abgestimmt und auf die Thematiken, die da gerade so Themen sind.

00:06:19: Und da habe ich schon gemerkt, dass man nochmal anders ins Gespräch kommt.

00:06:23: Man kommt tiefer ins Gespräche.

00:06:25: Man hat noch mal andere Fragen, andere Blickwinkel ... Insofern hat mir das geholfen.

00:06:31: Wie kommst du auf die Methoden?

00:06:33: Wie wählst du sie aus?

00:06:35: Würfelste oder ... Oder machst du Kaffeesatzleserei?

00:06:40: Da habe ich eine nette Methode!

00:06:42: probiere ich mal aus.

00:06:43: oder was sind so die Kernbezüge, letztlich zum aktivierenden Arbeiten auch.

00:06:48: Die dich denn dazu auch hinleitet?

00:06:51: Naja also ich begleite die Jugendlichen jeden Tag und ich sehe ja jeden Tag was da gerade so die Themen sind.

00:06:57: wenn ich einen Jugendlichen habe der jetzt kurz vorm Auszug steht und ich das Gefühl habe der ist vielleicht nicht so gut aufgestellt was seine sozialen Kontakte angeht dann lohnt es sich ja zum Beispiel da nochmal so eine Ressourcencheck zu machen.

00:07:12: Wer ist überhaupt da?

00:07:14: Auf wen kann ich zurückgreifen, nicht nur für die Zeit jetzt noch in der Wohngruppe sondern auch für die zeit danach und sehe ich das selber einigugentlichen was gerade Thema, was könnte im zukunft noch Thema sein, was steht uns bevor und daraufhin kann ich dann auswählen.

00:07:29: Und das ist anders als vorher?

00:07:31: Ja auf jeden Fall weil ich vorher ja also ich habe vorher wenig Erfahrung gemacht mit Methoden Ja, dadurch dass ich jetzt so ein Methodenkatalog habe dann nochmal anders raufgucke und noch mal schauen kann was könnte gebraucht sein.

00:07:47: Und das dann ausprobieren?

00:07:50: Das ist ja ein... Wesentliches Kriterium von aktivierendem Arbeiten.

00:07:54: Methodisches Arbeiten an Zielstellung.

00:07:57: und das andere ist ja auch das Thema Haltung, was er bei uns auch ganz großen Raum einnimmt.

00:08:02: Wie es da auch Dinge, die du feststellst oder dir vielleicht von den Betreuten, von den Begleiteten zurückgemeldet werden?

00:08:12: Dass sie das auch merken mit dir?

00:08:14: Dass ich meine Haltung

00:08:15: fahre?

00:08:15: Ja, dass ich bei dir selber oder aus dem Team

00:08:17: heraus... Ich glaube, dass ich dadurch auf jeden Fall geduldiger geworden bin beziehungsweise gelernt habe.

00:08:26: Dass ich geduldig sein muss und ich glaube das sich das in diesen momenten auch zeigt

00:08:33: Genau selber auch lange jahrene wohngruppe gearbeitet und macht das Man bewältigt seinen Arbeitsalltag und hat eine Idee davon.

00:08:42: Und das ist auch alles bewehrt, über Jahre hat sich das eingeschniffen.

00:08:47: Jetzt kommt aber jemand und sagt jetzt Abonnent!

00:08:49: Da habe ich aber mal eine Methode.

00:08:51: Das müssen wir jetzt nochmal anders gucken.

00:08:53: Gibt es da irgendwelche Dinge die von den anbeteiligten angemerkt werden oder festgestellt werden?

00:09:02: Nein

00:09:04: Bei dir nicht?

00:09:05: Wie ist bei dir Yvonne?

00:09:10: Also meine Kollegin, die mit mir dann das Gespräch ältergespräch geführt hat, hat festgestellt dass ich sehr positiv auf ganz viele Kleinigkeiten, die die Mutter und der soziale Vater halt gesagt haben reagiert habe.

00:09:24: Und sie hat dann zu mir gesagt sie war höchst beeindruckt wie detaillierte ich das dann eben auch betonen konnte oder erwähnt hab Sie wäre gar nicht auf die Idee gekommen.

00:09:34: Wie ist es dir selber damit gegangen?

00:09:36: Also in dem Gesprächen oder auch mit der Rückmeldung?

00:09:40: Zum einen, in diesem Gespräch fiel mir das echt leicht.

00:09:44: Weil so die Grundhaltung hier gut vermittelt worden ist, dass man auch die kleinen Sachen, also winzig kleinste Geschichte, die man betonen soll oder

00:09:56: wahrnehmen soll erstmal.

00:09:59: Das ist mir leicht gefallen.

00:10:01: aber ich

00:10:02: war dann

00:10:03: Prositiv überrascht, dass meine Kollegin dann so gesagt, mein Gott, ihr werdet dieses Gespräch geführt hast mit so viel Wertschätzung dieser Familie.

00:10:10: Grundsätzlich sind wir als Team schon so aufgestellt.

00:10:13: Aber

00:10:14: nochmal so detailliert das zu sehen.

00:10:16: und auch die Fragestellung wie sie formuliert haben, da war ich ein bisschen stolz.

00:10:20: Ja fand ich

00:10:21: gut.

00:10:22: Also hast du auch deine eigene Entwicklung festgestellt?

00:10:24: Ja

00:10:25: ja also wirklich auch die Haltung So allein dieser Grundgedanke, das Kind kann in der Familie bleiben.

00:10:32: Das ist Grundgedange von Franz, ob ich das ja verstanden?

00:10:35: Und dass man den Eltern eben ganz viele Methoden nochmal mit an die Hand gibt weil sie vielleicht Denkmuster haben, die so eingeschliffen waren und neue Wege einfach noch mal eröffnet... ...und die vergessenen Sachen, die Sie vielleicht schon alles kannten, dass sie einfach mehr gedacht, das kann nicht alles eigentlich noch!

00:10:53: Das ist sowas was ich mir mitgenommen habe.

00:10:57: Und für uns als Team jetzt ist es eben auch schön, dass wir dann mehr in die Familienarbeit geben.

00:11:03: Weil oft ist das so eine Jugendhilfe.

00:11:05: Wir managen unsere Kinder und Jugendlichen, dass sie stabil sind, dass Sie Handlungsstrategien haben.

00:11:12: Mit Familien

00:11:12: arbeiten

00:11:13: wir weniger nur ein bisschen aber mit dieser Ausbildung hier hat man jetzt mehr Methoden und nochmal einen ganz anderen Blick auf die Arbeit, wie wichtig sie ist mit den Eltern zusammen damit wenn Kinder wieder zurückgeführt werden wirklich dann auch dort gut leben können.

00:11:28: Und

00:11:28: Wut ist ja ganz häufig wegen der ungeklärten Frage wieso bin ich eigentlich hier?

00:11:32: Zum Beispiel.

00:11:33: Und wir sagen ja, das ist auch aus der systemischen Arbeit letztlich jedes Verhalten hat eine Sinnhaftigkeit und häufig werden Kinder darüber oder machen über ihr verhalten sichtbar dass es irgendwo im System nicht funktioniert und da sind diejenigen, die ausgewählt werden als diejenigen die denn das tragen müssen und dann haben sie Wut, weil das ungerecht ist aus deren Sicht.

00:12:15: Also wenn ihr sagt vielleicht Bereiche wo ihr sagt, das ist eine Sache die nicht umsetzbar oder dass es nicht passend was hier so an den aktivierten Ideen vermittelt wird.

00:12:34: Also da ja alles sehr individuell ist und man ja noch nicht weiß was zukünftig auch noch auf einen zu kommt fand ich bisher alles für die Arbeit

00:12:45: Passend.

00:12:46: Das ist ja eine Idee

00:12:47: auch, ne?

00:12:48: Dann

00:12:48: habe ich ja mal Beispiele so aus dem Handwerk und wenn ich eine Schraube in der Wand haben will kann ich ganz viele Möglichkeiten haben.

00:12:55: Ich kann dann mit einem schraubenzieher, mit einem Kritt, mit meinem Kreuz, mit dem Schlitz.

00:12:59: Ich kann mit einem Hammer da rein hauen, ich kann erst einen Loch bohren oder wie auch immer... Ich muss das passende suchen.

00:13:05: aber es könnte auch sein dass es an der also für den Stadt zu diesem Bereich das passt überhaupt nicht was er hier

00:13:10: anbietet.

00:13:11: Weiterbildung ist ja umfänglich und versucht möglichst viele Aspekte zu berücksichtigen.

00:13:17: Und genau, was du auch sagst, Yvonne also diese Individualität auszuformen.

00:13:22: Zu sagen dass jede Fachkraft muss das ja für sich integrieren können nur dann gelingt ein Transfer

00:13:29: Richtig und das sind für mich Denkanstöße, die ich ja dann ausbauen kann oder noch mal individualisieren kann.

00:13:37: Ich habe es mit den Wolken da gemacht.

00:13:38: dieses Thema in dem Arbeitsbuch ist jetzt nur ein weißes Blatt wo man dem gut aufmalen sollte und unten also es ist ein Denkanstoß die Methode und du kannst es als Fachkraft eben ausbaut Fassend für deinen Klienten, das Kind oder die Eltern.

00:13:55: Das ist für uns in der Ausbildung und in der Weiterbildung schon ganz wichtig Skaterium.

00:14:00: Und manchmal sind aber den Kolleginnen dann, oh ja ich brauche aber die Methode mit dem Methode... Aber das ist nicht die Methodel.

00:14:06: Sondern es ist das Zutrauen, aha!

00:14:09: Ich habe ein Werkzeug in die Hand bekommen, dass kann ich nutzen.

00:14:12: Ja.

00:14:13: Und das will ich nutzen oder vielleicht auch nicht weil das nicht passt zu unseren Rahmen?

00:14:19: Aber das erstmal auch so zu erleben, ist ja auch erst mal was.

00:14:23: Wir streben nach Sicherheit?

00:14:25: Ja

00:14:26: und es ist aber nicht wie vermutlich nicht Sicherheit, wir machen das immer so.

00:14:46: Was erzählt die anderen über das, was ihr hier erlebt?

00:14:52: Also ich erzähle immer erstmal die Methoden, obwohl wir alles so durchgesprochen haben.

00:14:56: Und ich habe eine Kollegin, die macht gerade die systemische Beratung und sie war ziemlich beeindruckt davon wie viel Praxisnah das alles ist.

00:15:06: Wir können das ganz gut miteinander kombinieren.

00:15:12: Ich habe auch meinen Kollegen gesagt dass die Grundhaltung einfach ist Kinder wachsen am besten in der Familie auf und das ist für uns wichtig, dass wir viel mehr mit den Familien auch ins Arbeiten kommen.

00:15:24: Damit wenn wir die Kinder wieder unsere als Aufnahmealter ist sechs bis zwölf, wenn wir sie wieder zurück führen, dass dann die Kinder wirklich gut auch in den Familien verbleiben können.

00:15:35: Also für einen stationären Bereich fängt für mich die Hilfe mit dem Aufnahmegespräch

00:15:41: an,

00:15:41: da Eltern schon einzubeziehen und zu sagen wir können nun eine Entwicklung gemeinsam hier machen.

00:15:47: Wenn ihr das Kind nur abgeben wollt werden wir miteinander schwierig jetzt Gespräche kommen.

00:15:58: Das ist in Ordnung.

00:15:59: dass es im Moment nicht passt, dass akzeptieren wir vielleicht auch eine Pause ganz gut Aber wie kann ich sie gewinnen?

00:16:07: Wie kann ich Sie gewinnen, dass Sie am Ball bleiben ohne dass Sie mich hier ständig kontrollieren oder auf den Finger gucken und sagen das müssen Sie doch so und so machen.

00:16:18: Sondern also da schon Eltern einzuladen!

00:16:21: Wie macht ihr das mit Erstgesprächen und Eltern heimbeziehen?

00:16:24: Naja

00:16:26: grundsätzlich versuchen wir Eltern erst mal dazu zu bewegen, zu erzählen inwiefern sie überhaupt noch Interesse an dem Leben ihres Kindes haben.

00:16:37: Ehrlich gesagt weil wie gesagt oft ist es bei uns Thema dass die Eltern die Kinder schon so ein Stück weit ja also die Erziehung haben Sie für sich abgeschrieben nicht die kinder aber die erziehungen von den Kindern und da müssen erstmal so grundsätzliche Fragen geklärt werden und dann können wir schauen inwieferen wir überhaupt elternarbeit leisten und intensiv die sein soll.

00:17:02: Wenn Eltern sagen, ich möchte meine Kinder aber nur abgeben dann ist da wenig Raum ehrlich gesagt Aber wenn wir total interessierte

00:17:12: Eltern haben

00:17:13: Dann ist es schön und dann klären wir in wiefern sie überall einbezogen seien wollen das sind so die ersten Schritte Und genau inwiefern Sie teilhaben.

00:17:23: Du wirst dich vermutlich nicht wundern dass ich das jetzt infrage stell.

00:17:30: wird das Eltern letztlich vielleicht nur ihre Kinder erst mal abgeben wollen.

00:17:34: Ich glaube, dass es ein ganz wichtiges Kriterium ist, dass man die Beziehung aufrecht erhält.

00:17:40: Ja, auf jeden Fall!

00:17:42: Also auch bei Abgabe trotzdem zu sagen so nehmen wir an, nehmen wir auch ernst

00:17:48: aber

00:17:49: unser Anliegen wird daran sein die Bezierung aufrecht zu erhalten wie auch immer.

00:17:54: Das ist das was wenn das verloren geht dann ist ein Kind alleine auf der Welt.

00:17:59: Aber auch das ist nicht immer gewünscht.

00:18:00: Manchmal von den Eltern und manchmal auch von dem Jugendlichen nicht, weil sie festgestellt haben der Kontakt hat mir gar nicht gut getragen.

00:18:10: Und auch das muss man dann akzeptieren.

00:18:12: Genau aber was ich eben sagte schon in der Versöhnlichkeit so wie kann ich das in mein Leben integrieren dass das auch Platz hat ohne von Schuld sondern das haben wir so entschieden oder ich habe das für mich so entschieden aber es ist damit auch befriedet.

00:18:28: Ja, auf

00:18:28: jeden

00:18:29: Fall.

00:18:30: Sonst hört das ja nicht auf mit dem Maßnahme-Hobbing und die drehen jede Wohngruppe auf links wenn die Frage nicht beantwortet ist.

00:18:36: Sie müssen es irgendwie für sich aufarbeiten.

00:18:53: Was habt ihr sonst noch beizutragen?

00:18:57: Was möchte er noch loswerden?

00:19:01: Ich muss

00:19:01: sagen mir hat das alles sehr geholfen.

00:19:03: Mir tut es gut einen Ordner zu haben

00:19:06: mit vielen

00:19:07: guten Ideen, mit vielen gutem Methoden.

00:19:09: Es gibt mir auch ein sichereres Gefühl, ehrlich gesagt kann ich jetzt heute auf jeden Fall sein.

00:19:13: Ich wünsche mir dass sich das schon früh gehabt hätte einfach irgendwas in der Hand zu haben worauf man vielleicht noch mal zurückgreifen kann.

00:19:21: Auch in Fällen wo ich denke ich habe da jetzt schon jahrelang mit den Jugendlichen gearbeitet und trotzdem sind dadurch nochmal andere Gespräche entstanden, andere Blickwinke entstanden.

00:19:31: Ich hab nochmal andere Dinge erfahren von den Jugendlichem Und ich mir wünsche, das hätte ich schon vor ein paar Jahren gehabt.

00:19:37: Das hätte glaube ich nicht

00:19:38: nur mir sondern auch den Jugendlichen

00:19:40: geholfen

00:19:40: haben in der des Tages.

00:19:41: Das sagen wir ja auch immer.

00:19:42: also eigentlich müsste die Basisausbildung für ganz viele sozialerweiterische Bereiche sein und der andere Teil ist ja auch in der Lösungsorientierung.

00:19:50: es gibt mehr als eine Lösung aber am Ball zu bleiben oder irgendwann für sich zu bescheiden.

00:19:57: Ich habe alles probiert.

00:19:58: an dieser Stelle geht's nicht weiter.

00:19:59: Es ist dann auch gut Aber es ist eine fachliche reflektierte Einschätzung und nicht, jetzt habe ich kein Lust mehr.

00:20:06: Sondern ich habe alles was mir zur Verfügung stand in diesem Moment dargeboten.

00:20:12: wenn's denn nicht reicht... Es ist daran einen anderen Weg zu finden.

00:20:18: Ja so ist das bei mir auch froh dass sich mein Chef dazu gekriegt hat, dass ich hierher kommen kann Und es hat mir also wirklich unglaublich viel gebracht, zum einen eben nochmal wie wichtig Familie einfach ist und die Zusammenarbeit mit Familie.

00:20:33: Und die Haltung so... Das ist ja mein Problem oft auch dass ich schon gleich irgendwelche Lösungen präsentieren will aber ich muss natürlich geduldig sein und das sich die Eltern mehr ins Arbeiten bekomme in mehr die Verantwortung auch wieder zurückgebe und nicht denen schon immer alles vorbiete.

00:20:50: Das ist das Thema Selbstöksamkeit, denn wir leben ganz häufig in Bezügen wo Lösungen schon präsentiert sind und das lädt dazu ein sich selber gar nicht mehr anstrengend zu müssen weil ja alles geregelt wird.

00:21:03: Da gibt es schon jemanden, da gibt's schon jemand einen Abend, da gibts schon jemand eine Schule die regeln das alles und ich brauche mich gar nicht großartig selber bemühen sondern kann mein Unmut darüber wie die anderen das Regeln zum Ausdruck bringen Und das manchmal auszuhalten.

00:21:18: Das ist auch schon eine Anstrengung, also aktivierendes Arbeiten ist auch mit Anstrendungen

00:21:23: verbunden.

00:21:28: So weit?

00:21:30: Vielen Dank!

00:21:33: War gar nicht so schwierig.

00:21:35: Ich weiß nicht, ich glaube wenn man sich dann antut, dass ich rede immer dann so durcheinander.

00:21:39: Du hast da sehr schön...

00:21:43: Danke schön, aber ich finde dich das zu durcheinander.

00:21:45: Nee!

00:21:46: Doch wenn man sich das nachher anhört... Ich hab mich dann ein bisschen an hier orientiert.

00:21:50: Ich sag, da denkst du, dass es schön

00:21:53: ist.

00:21:53: Okay.

00:21:55: Es war's für heute von der Familienaktivierung.

00:22:08: Ihr seid herzlich eingeladen zu einem interaktiven Dialog mit uns?

00:22:11: Wir können uns erreichen über unsere Homepage

00:22:14: www.familienaktivierungen.de.

00:22:17: Weiterführende

00:22:17: Informationen findet ihr

00:22:19: auch im FAM

00:22:20: Werkbuch

00:22:21: und in den beiden FAM Praxisbüchern.

00:22:23: Alle Bücher sind erschienen

00:22:25: im Schneiderverlag

00:22:26: Hohen-Geren.

00:22:27: Bleibt uns gewogen, bis zum nächsten Mal euer Oligapieber!

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.