... gemeinsam mit dem Jugendamt

Shownotes

Kooperation zwischen Jugendamt und freiem Träger in Form eines Projektvorhabens

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00:00:03: Hallo?

00:00:04: Tag auch.

00:00:06: Wir sind's von der Familienaktivierung.

00:00:16: Erfahrungen

00:00:17: aus

00:00:18: und für die Praxis.

00:00:20: Bewegend, informativ...

00:00:22: Aufschlussreich!

00:00:23: Fachlich und dennoch unterhaltsam.

00:00:26: Motivierend und ein wenig herausfordernd.

00:00:30: Familienaktiverung bedeutet innovatives

00:00:33: Arbeiten.

00:00:34: Wir möchten

00:00:35: euch an unsere Begeisterung

00:00:37: dafür teilhaben lassen.

00:00:45: Seid willkommen

00:00:46: und eingeladen zu unserem Podcast-Familie.

00:00:49: Ich bin nun euer Gastgeber!

00:01:14: In Bezug auf den Obhutnamen hat das Jugendamt im Landkreis Esslingen Überlegungen angestellt, wie diese Maßnahmen verringert oder sogar verhindert werden können.

00:01:29: Daraufhin wurde die Stiftung tragfähig angefragt um diese Ideen umzusetzen.

00:01:36: Im Zuge der Vorüberlegungen zur Ausgestaltung dieser Idee wurden von Seiten des Trägers verschiedene Optionen geprüft und in Betracht gezogen.

00:01:46: Schließlich fiel die Wahl auf das Familienaktivierungsmanagement als eine Hilfeform, die vermeintlich dafür geeignet erscheint.

00:01:54: Im Rahmen einer Projektvereinbarung wurde dann eine pauschale Anzahl von Hilfen festgelegt.

00:02:01: Als zusätzliches Instrument zur gemeinsamen vereinbarten Auswertung wird eine von externen Fachleuten gestaltete Evaluation verwendet.

00:02:11: Nachdem Marcelina das erste Modul der Weiterbildung Familienaktiverierung abgeschlossen hatte, gingen Anfragen zu Fällen ein.

00:02:20: Zudem wurde parallel von der Stiftung eine Farm-Weiterbildung organisiert.

00:02:25: Daran nahmen neben internen Mitarbeitenden aus verschiedenen Bereichen des Tragwechs auch externe Fachkräfte anderer Träger, Teil sowie zwei Mitarbeiter aus den Jugendämtern in Kirchheim und Nürtingen.

00:02:39: Insbesondere deren Mitwirkung ist

00:02:42: bemerkenswert.".

00:02:44: Es gab zwar partielle Teilnamen von Mitarbeitenden, von Jugendämtern insbesondere in den ersten Fam Weiterbildungen.

00:02:51: Jedoch sind diese rückblickend eher als Ausnahmen anzusehen.

00:02:57: Die sechzehntägige Weiterbildung erfordert nicht nur einen großen zeitlichen Aufwand und an den gegebenen Arbeitsbedingungen für Jugendernsmitarbeitende ist dies allein schon außergewöhnlich.

00:03:09: Hinzu kommt der finanzielle Aufwand, den es zu vertreten

00:03:12: gilt.".

00:03:13: Zudem muss der Transfer der Inhalte der Weiterbildung, sowohl im eigenen beruflichen Handeln als auch in Bezug auf die Weitagabe an die Kolleginnen realisiert werden.

00:03:23: Und auch der Aspekt mögliche fallbezogene Verstrickungen zu verhindern erfordert besondere Aufmerksamkeit und Disziplin.

00:03:32: Mehr wir und die Vise haben dafür besonderen Respekt verdient – es ist mir wichtig dies hier ausdrücklich hervorzuheben!

00:03:40: Marcelina und Lasse haben mehr an der Weiterbildung bereits krisenfallbezogene Hilfen geleistet.

00:03:46: Ihre enormen Entwicklungsschritte bei der Umsetzung der Ideen des aktivierenden Arbeitens sind sowohl über die Fallberatung als auch durch deren inhaltliche Beteiligung an der Weiterbildung gut, nachvollziehbar und darstellbar.

00:03:58: Das gemeinsame Projekt von Jugendamt und dem freien Träger wurde im Mehrfachmittelserhöhungen der Fallanfragen verlängert – die abschließende Projektauswertung steht allerdings noch aus!

00:04:10: Gleichwohl wollen wir in unserem Austausch die gemeinsame Teilnahme von Merve, Nephise, Lasse und Marcelina an einer FAM Weiterbildung in den Blick nehmen.

00:04:22: Lasst euch inspirieren!

00:04:43: Ungewöhnlich ist

00:04:46: aber doch eher selb, ja.

00:04:49: Sechzehn Tage dafür frei zu nehmen, das ist schon auch ein hoher Einsatz.

00:04:53: Das finde ich überhaupt nicht selbstverständlich.

00:04:56: Welches Interesse hat euer Amt denn da schon genug gebracht und was ist euer persönliches Interesse daran?

00:05:03: Erzählen!

00:05:04: Was ist das Interesse von euren...

00:05:06: Von deinem

00:05:07: Amtsleitung?!

00:05:10: dass es halt ein neues Projekt ist, was hier vom Landratsamt aus auch angenommen wird.

00:05:15: Dass der Träger ja im Angebot jetzt hat.

00:05:20: War schon die Intention des Landratsamtes auch Kollegen oder Sachbearbeiter für wir hinzuschicken um sich genau damit auseinander zu senden?

00:05:33: Was denn überhaupt die Intension von dieser?

00:05:38: Wusstest du vor eurer Bescheid, dass dich erwartet?

00:05:41: Bist du darüber erfreut gewesen oder bestürzt, dass du hier in der Teil nehmen musstest.

00:05:47: Ich musste nicht.

00:05:47: Also, du, du... Die wurde gefragt.

00:05:51: Ah ja okay!

00:05:51: Dann kann das nicht noch sein.

00:05:52: also sind eh auch Kollegen meine.

00:05:53: geschickt werden auch von ihren Träger an zu sagen wir wollen ihn angeboten und du bist die jene, die es umrechnet machte.

00:05:59: Ich wurde gefragt und war das für mich

00:06:03: schon sehr spannend.

00:06:04: Das wusste ich vorher Nichts.

00:06:08: Ja, das ist ja

00:06:09: eine leichte Antwort.

00:06:11: Ich wusste, dass es ein neues Angebot gibt.

00:06:13: Das ist ein Projekt, also das ist ein Probelaufgabe auch jetzt bei uns im Sachgebiet und sich die Famemethode sehr positiv ausgewirkt hat auf die Familie und das Landratsamtsrecht dann dafür entschieden hat

00:06:31: weitere

00:06:32: Familien durch Fam

00:06:34: Betreuung zu lassen.

00:06:35: Und wenn du vorher nichts wusstest, das ist ja wunderbar denn kann man auch keine Erwartungen als nicht erfüllt erleben?

00:06:43: Ich fand halt diesen Methodenkoffer

00:06:46: spannend

00:06:46: den man so

00:06:47: durch die Weiterbildung

00:06:50: mitbekommt, fand ich sehr interessant und auch das Angebot und natürlich auch mit der Intention dass Familien soweit betreut und begleitet werden innerhalb einer kürzesten Zeit so dass eine Inokutnahme auch vermieden werden

00:07:07: kann.

00:07:08: Und das war aber vorher nicht so in dieser Deutlichkeit euch bekannt?

00:07:12: Ja,

00:07:12: gut die Information ist schon bekannt, dass es eben eine Inakutnahme

00:07:16: findet

00:07:16: werden soll und die Familien soweit gehen begleitet unterstützt werden sollen, dass sie jetzt also eine Krisenphase quasi nicht, da die Krise überwunden werden kann durch spezielle Schulte Fachkräfte So den Inhalt

00:07:32: kann ich jetzt nicht.

00:07:33: Wie war das bei dir?

00:07:35: Wie bist du an diese Fortbildung gelangt?

00:07:38: Mir ging es ähnlich, ich habe eben auch das Angebot bekommen, eine Forderung teilzunehmen.

00:07:43: Es war ne freiwillige Sache und ich hab mir das gut überlegt weil es ja doch viele Tage sind die man dann nicht im Amt sitzt und seine Viertel kümmern

00:07:51: kann.

00:07:52: aber das war auf dem Team okay die Zeit hier vorbringen.

00:07:57: Ich hatte ja schon eine Erfahrung machen dürfen mit einem Einsatz vom ambulanten Krisendienst

00:08:04: und

00:08:05: hatte schon die Idee wie das aufgebaut

00:08:07: ist, wie der Ablauf ist.

00:08:09: aber natürlich das Inhaltliche war mir so auch nicht bekannt.

00:08:11: Es war für mich schon spannend zu sehen wie die Fachkräfte arbeiten welche Möglichkeiten es gibt wie die Konzeption aussieht.

00:08:19: Das war jetzt schon für mich alles nochmal neu.

00:08:21: Und ich glaube, es war auch die Intention, dass

00:08:23: man

00:08:24: eine gemeinsame Sprache entwickelt mit dem Träger und dem Jugendamt – weil das ja doch einfach eine neue Methode ist

00:08:31: in

00:08:31: einer neuen Hilfe.

00:08:33: Ja, die gibt's halt auch noch seit dreißig Jahren?

00:08:35: Genau!

00:08:38: Die Idee war schon, dass wir so als Multiplikatoren dann fungieren sollen.

00:08:42: In der Zukunft werden eben die Hilfen sich etabliert, und natürlich informieren können, was dahintersteckt wo es passend sein könnte.

00:08:52: Wenn du sagst Multitikatoren und ich gucke jetzt mal... Ich unterscheide das nochmal so zwischen der persönlichen und den Dingen und aber auch diesen Fachlinge.

00:08:59: ich bin da hingeschickt und soll das auch mal im Anführungsstellen prüfen ob das für unser Amt

00:09:05: auch etwas

00:09:06: Passendes sein könnte?

00:09:08: Wie weit ist denn deine Multiplikation?

00:09:10: ausgerichtet würde ich sagen, das ist etwas, was gewinnbar ist.

00:09:14: Was unterstützendes oder auch sehr arbeitsintensiv ist und was auch fordernd ist?

00:09:21: Ich sehe da schon eine große Chance für die Familien, für die Kinder, eine Krise zu bewältigen weil wir bislang keine Hilfeart haben, die so intensiv und zeitnah starten kann.

00:09:33: Und da sehe ich schon eine grosse Chance dafür gerade den Kindern die Chance zu geben in den Familien zu bleiben und nicht sofort herausgenommen zu werden.

00:09:43: Ich durfte da auch eine gute Erfahrung machen, war von vornherein positiv gestimmt.

00:09:49: Die Vorbildung hat das für mich immer bestätigt, dass es einfach eine ganz tolle Hilfe ist, die man eben anbieten kann.

00:09:55: Bevor wir eine Ausnahme machten muss man ja auch immer überprüfen, hat man alle ambulanten Hilfen ausgeschöpft.

00:10:01: So hat man alles versucht.

00:10:03: Und ich glaube so was fehlt uns einfach, um mal zu sagen Wir haben jetzt wirklich alles probiert Die Eltern sind nicht so aktivierend, oder sind erziehungsfähig.

00:10:14: Wir brauchen jetzt die Herausnahme aber dann genau mit dieser Hilfe hätten wir die Möglichkeit zu sein und

00:10:19: haben das wirklich alles

00:10:20: ausprobiert.".

00:10:21: Also an euch beide die Frage hat sich durch die Weiterbildung oder durch das Erleben auch der Kollegen, ihr habt ja auch erlebt wie sie sich ja vielleicht auch entwickelt haben, hat das nochmal zum Natenschäfe gegenüber anderen Hilfen geführt?

00:10:33: also dass ihr deutlich unterscheiden könnt Okay, die Hilfe ist jetzt aber auch noch mal was Besonderes für besondere Fälle.

00:10:39: Die unterscheidet sich von der sozialpädagogischen Familienhilfe oder von der Erziehungsbeistandschaft oder weiß ja gut was?

00:10:46: Also gab es da ein Erkenntnisgewinn in dem

00:10:47: Sinne?

00:10:49: Ja!

00:10:50: Die Familienhilfe ist ja

00:10:52: darauf

00:10:55: berichtet dass das über eine längere Zeit geht und auch... Also wir setzen ja keine Familienhilfe ein, um eine Kindeswohlgefährdung abzuwenden direkt oder ihnen auch gut nachzuvermeiden.

00:11:08: Wenn es Klar-Zielformulierungen gibt die auch dem Kinderschutz dienen dann Ja aber so einen intensiven Hilfe haben wir jetzt nicht gehabt und ich finde es sehr spannend dass innerhalb von sechs Wochen so viel erreicht werden kann dass das so eine intensive Hilfe in einer kurzen Zeit den Familienau, die Ressourcen gibt an sich selbst zu arbeiten

00:11:32: und

00:11:32: einen ganz anderen Fokus zu legen.

00:11:35: Das hat dich überrascht?

00:11:38: Dass es möglich ist?

00:11:40: Ja

00:11:41: schon!

00:11:56: Hast du eine Idee davon woran das liegt?

00:11:59: Dass das so effektiv ist?

00:12:01: Weil Intensiver mit der Familie gearbeitet wird, in einer kurzen Zeit bei eben eine klare Struktur vorgegeben.

00:12:07: Viele Methoden angewendet werden – also die Methoden werden ja dann auch in einer bestimmten Zeit angewendete und die Familie muss mitarbeiten!

00:12:15: Also diese Mitwirkung der Familie ist ja in den sechs Wochen Ursprachgebend und ich bin mir sicher das eine Familienhilfe, manchmal zwei Jahre laufen soll, dass es da eben auch Phasen gibt wo die Familie sich dann auch mal rausnehmen kann oder nicht so richtig mitwirken kann.

00:12:34: Motiviert sie ja dann auch und da müssen Sie mitwirten.

00:12:37: Da geht's auch um herausnahmen oder nicht?

00:12:41: Du musst nicht mitwirben!

00:12:43: Müssen Sie nicht?

00:12:43: Dann lässt die Hilfe

00:12:44: auch.

00:12:45: Ja, und ich glaube wir empfangen... Wir wollen da eher für Sorge tragen dass wir eine Familie zu einer Mitarbeit begeistern können und in dem Wissen, dass es sehr anstrengend ist aber das was der Ziel hier nicht ist und die Interventionen und die Intensität richtet sich ja genau darauf aus, dass wir sehr erzielen auch uns ausrichten Diese ganz konsequent auch verfolgen in der hohen Dichte von Optionen.

00:13:09: Und ich glaube, dass das schon so ein Momentum ist was uns dann auch unterscheiden voneinander hilft.

00:13:14: Einfach diese Geballigkeit und auf den Punkt zu gucken Wir haben davon gesprochen, dass es ein Projekt war.

00:13:21: Jetzt habe ich ja auch Kolleginnen erlebt die jetzt auch diese Fälle gearbeitet haben.

00:13:26: Wie ist denn da eure Einschätzung?

00:13:28: Gibt's bei denen auch Veränderungen?

00:13:30: Ist etwas anders als am Anfang des Projekts?

00:13:33: Habt ihr eine Wirkung erfahren können?

00:13:36: Du meintest die Fachkräfte in den Familien.

00:13:40: Ja, also ich glaube ja so als Mensch der hier für FAM steht das auch die Form oder die Weiterqualifizierung der Fachkräftel und dazu beiträgt dass sie auch anders arbeiten.

00:13:52: Also das ist ein Effekt auch im Umsetzen oder erfolgreich Einsatz der Fachkräfte.

00:13:58: darin liegt, dass die entsprechend auch geschult werden.

00:14:00: Also in der Unterscheidung zu anderen Hilfeformen.

00:14:04: und um das aber letztlich umzusetzen ist es ja wie in jedem Lehrberuf auch ich fang nicht an einen Hochhaus zu bauen sondern vielleicht erstmal ein Hobel so bedienen damit ich das Werkzeug in der

00:14:14: Hand kriege

00:14:15: Und das ist ja den Entwicklungsprozess.

00:14:18: Kannst du dem bei den Kollegen ablesen?

00:14:21: Ich glaube das ist schwierig zu beurteilen weil jetzt eigentlich sieht man das ja erst in der Zusammenarbeit, im gemeinsamen Fall.

00:14:28: Ich kann jetzt endlich die Köpfe schauen was die Person jetzt mitnimmt von der Fortbildung

00:14:31: und was

00:14:32: vielleicht nicht oder was umgesetzt bekommt

00:14:34: oder nicht.

00:14:35: aber natürlich war es bei den Inhalten und von dem Motoden ausprobieren natürlich sehr gewinnbringend.

00:14:41: ich gebe dir mal einen Stichpunkt zum Beispiel

00:14:43: Dokumentation.

00:14:46: ist das anders als vorher?

00:14:49: Also in der schriftlichen Darlegung der Arbeitsergebnisse.

00:14:53: Es ist eindeutiger in dem Verhaltenen Gesprächsrunden Erstgesprächen, sind die Kollegen da klar und fokussierter?

00:15:00: Man merkt natürlich den Unterschied zu den regulären ambulanten Hilfen weil ja eben doch so eine enge Struktur vorgegeben ist auch mit den Gesprächen die vorangeben sind und auch mit der Art wie man dokumentiert So ein Risikoprofil zu erstellen, Ressourcenprofil.

00:15:19: Das haben wir in normalen Tischvorlagen nicht oder ist natürlich schon nochmal eine fachlich qualitativere Arbeit und man sieht einfach dass das sehr strukturiert und intensiv mit den Familien gearbeitet wird und auch ein echter Einblick in den Alltag

00:15:33: gewonnen

00:15:34: wird was sich ja wiederum an den Berichten aufspiegt.

00:15:36: eigentlich dieses Familiensystem gekommt anhand der Berichte.

00:15:41: Da geht es mehr, weil wir das ja vermitteln wollen.

00:15:43: Die Fachkräfte ausbilden, dass sie klar und eindeutig sind in der Positionierung, dass die ganz klar auch Fähigkeiten benennen können aber auch Risiken belegen können, aber auch dass sie beschreiben können, wie weit sie das Sende kriegt haben, dass Familien sich wieder selbstwirksam erleben.

00:15:59: Und das ist die Frage, ob das dann noch ankommt?

00:16:01: Ja, auf

00:16:02: jeden Fall.

00:16:04: Okay... Den frage ich meine Kollegen, wie ist der neue eigene Entwicklung?

00:16:21: Ihr habt jetzt so zehn Fälle fast gearbeitet und neunfälliger arbeitet in unterschiedlichen Konstellationen.

00:16:27: Als Tannenem mal alleine

00:16:30: ganz

00:16:30: unterschiedliche Erfahrungswerte.

00:16:32: Ich fahre erstmal so ganz pauschal.

00:16:35: Da kommt auch andere Bezüge, das hat langjährig schon fachlich unterwegs also keine neuen Einsteiger.

00:16:42: Wie sind die Unterschiede zu beschreiben?

00:16:45: Ich fahr mal bei Dianne Marcelina.

00:16:50: Vielleicht kann ich den Unterschied so ein bisschen vergleichen, wenn ich zu einem Arzt gehe und krank bin.

00:16:59: Ich kriege einen Rezept, eine bestimmte medizinische Dosis von Tabletten und es ist alles messbar!

00:17:09: In dem Moment, wenn ich mich besser fühle.

00:17:12: Und ich erlebe tatsächlich den Unterschied zwischen Gruppe und Erziehung in der Gruppe bzw.

00:17:21: pädagogische Arbeit im stationären Bereich und zwischen der Methode, also im ambulanten Krisendienst FAM-Methode einzusetzen.

00:17:34: Es ist für mich viel greifbar quasi diese Arzt, der da in sechs Wochen erkennen kann und erkennt muss.

00:17:45: Weil das ist auch dann im Konzept in den ersten zwei Wochen Diagnostik.

00:17:50: Worum geht es da?

00:17:51: In der Familie.

00:17:52: Ist das denn in Anführungszeichen heilbar?

00:17:55: was kann ich da machen um die Familie zu unterstützen dass sie aus eigener Kraft aus dieser Misslage rauskommen.

00:18:03: Das ist für mich alles greifbare.

00:18:05: Ich ab mit der Methode ein Werkzeug bekommen, dass ich im Prinzip in meiner so lange pädagogischen Arbeit noch nicht hatte.

00:18:15: Es dauert lange aber die Ergebnisse, die ich auch sehe zum Schluss bei der Zielerreichung

00:18:21: innerhalb

00:18:21: von sechs Wochen zu sagen

00:18:23: daran

00:18:23: haben wir gearbeitet das haben sie als Familie geleistet und jetzt können Sie stolz sein weil hier sind wir da und ich zeige ihnen und ich will Ihnen auch die Rückmeldung geben Da sind Erfolge und daran müssen sie noch arbeiten.

00:18:38: Es ist sehr viel konkreter, die pädagogische Arbeit.

00:18:42: Und das habe ich im Prinzip dann auch immer vermisst.

00:18:45: Wie war es bei dir?

00:18:47: Du hast auch für etwas anderes gearbeitet!

00:18:50: Ja, davor habe ich auch stanziärer Erfahrungen natürlich pädagogischer Erfahrung, Familienhilfe und dem Vergleich zur Familienhilfee oder auch zu anderen Hilfeplänen.

00:18:59: Das ist eigentlich einfach eine Form von einem Arbeitsbündnis für diese sechs Wochen Und die Zusammenarbeit zwischen Familie, Jugendamt und Mitarbeiter ist einfach transparent.

00:19:09: Alles wird auf den Tisch gelegt.

00:19:10: das ist immer sehr wichtig und das hat auch einfach die Folge für die Familie dass sie sich mehr verstanden fühlen und alle Beteiligten im Prozess einfach besser verstehen und miteinander gehen können.

00:19:22: Das hat dann oft in der Zielformulierung von der Familie vom Jugendamt dass man diese Ziele zusammenbringt Und dann eine strukturierte Methode, sage ich mal hart mit der Familie den Zielen vom Amt und den Ziele in der Familie zu arbeiten um die Situation es verbessern für die Familie damit

00:19:43: die Kinder nicht

00:19:43: in Ordnung genommen werden müssen.

00:19:46: Was natürlich ein deutlicher Unterschied ist wenn man im ARD nach Farm arbeitet ist einfach diese Intensität.

00:19:55: Man kann einfach... In den ersten zwei Wochen jeden Tag in der Familie, dadurch kriegt man deutlich andere Einblicke.

00:20:02: Es ist eine sehr anstrengende intensive Arbeit, wodurch man einfach durch die FAM Standardmethoden und einfach auch durch Kriseninterventionsmaßnahmen also zum Jobcenter gehen,

00:20:16: Notgeld

00:20:17: beantragen, entschuldigter Beratungen andocken, andere Netzwerke zu verbinden.

00:20:24: Dafür bräuchte man den normalen IFH drei Monate und das kann man im zeitgefristeten Kriseninterventionseinsatz einfach sehr schnell alles abdenken mit der Familie.

00:20:37: Und

00:20:38: kann da viel wirkungsvoller in der Krise arbeiten, weil die Krise heißt ja auch immer Veränderung und diese Veränderungen in der Krise kann man durch diese Methode sehr nutzbar

00:20:47: machen.

00:21:02: Kammer hat gerne Aussagen, dass eine ist nur das Methodenbeschützte Arbeiten Dann ziehen und orientieren.

00:21:09: Und das andere

00:21:10: ist, wir reden immer ganz viel

00:21:11: von Famhaltung.

00:21:13: Wo ist euch die Begegnet?

00:21:17: Wie transportiert ihr den?

00:21:18: Habt ihr das aufnehmen können?

00:21:22: Was ist damit gemeint?

00:21:24: Ich hab dann ganz Anfang... in der Projektphase, in der früheren Projektphase damit beschäftigt auch unterschiedliche Methoden kennenzulernen.

00:21:35: Was könnten wir dann auf dem Projekt einsetzen zu vermeiden?

00:21:41: recht schnell auf Familienaktivierungsmanagement gestoßen und habe mich auch ausgetauscht mit Kolleginnen, die schon jahrelang darin arbeiten.

00:21:50: Und ich weiß noch in der Aussage – eine klare Aussage, vergesse ich nie – was ist denn jetzt FAM?

00:21:59: Wie kann ich mir das vorstellen?

00:22:01: Und sich hat das damals in einem Satz gesagt, FAM ist eine Haltung!

00:22:05: Durch diese Haltung können wir tatsächlich so viel erreichen.

00:22:11: Also nicht die Methoden genauso wichtig, aber in erster Linie Haltung.

00:22:16: Und ich habe es natürlich so dankend entgegengenommen.

00:22:21: für mich dann als Erfahrungswert.

00:22:23: und dann bin ich in den ersten Fall, in den zweiten, dritten.

00:22:26: jetzt sind wir bei dem neunten Fall und ich weiß jetzt wovon sie spricht!

00:22:32: Ich kann das weniger in Worte fassen... in Arbeitsbündnis erleben.

00:22:41: Ich erlebe das erst, wenn sich die Familie öffnet und Vertrauen zu weh gewinnt.

00:22:45: Und daran kann ich merken ja... ...ich habe diese Haltung hier gezeigt.

00:22:51: deshalb wollen die Familien in dem Moment wo die Familie sagt wir wollen arbeiten und wann kommen sie wieder?

00:22:59: So dass Interesse auch die Kinder wenn sie einen annehmen und dann gehört man zum System.

00:23:05: Und dann denke ich, es ist mir gelungen.

00:23:07: Also die Haltung habe ich offensichtlich transportiert weil die Familie will jetzt und sie haben mich anerkannt.

00:23:14: Ich glaube also in welchen Worten kann man das jetzt fassen?

00:23:19: Respekt, Wertschätzung, Neugier auf die Familie Anerkennung keine bessere Wisserei.

00:23:29: Ich weiß es besser wie das geht.

00:23:31: Nein erst mal fragen Wie machen Sie das überhaupt.

00:23:36: Ich möchte jetzt kennenlernen, ihre Methode wie sie weiterkommen also diese Worte ja umschreiben dieser Haltung, Wertschätzung, Anerkennung, Respekt und Neugier

00:23:48: auf die Familie.

00:23:50: Kommt das bei euch am Anfang?

00:23:52: Dass Sie auch den Begegen mit Familien

00:23:54: an das gestalten

00:23:56: oder ist das ja nur so geredet?

00:23:58: Durchschnittliche Kontakte spürt man schon, dass schneller in der Beziehung aufgebaut werden kann.

00:24:04: Also dass auch die Klienten da irgendwie schnell vertrauen finden können weil einfach die Person fast täglich

00:24:10: da ist

00:24:11: und das geht dann schon schneller.

00:24:13: Dass man hat das Gefühl halt die Klänen können sich auch besser eröffnen oder klar mit dem Druck im Hintergrund so jetzt haben sie sechs Wochen Zeit.

00:24:22: wenn es nicht klappt dann droht eine Konsequenz.

00:24:25: sind sie schon, denke ich auch schneller bereit ihre Karten noch offen zu legen und zu sagen hey da brauche ich Unterstützung.

00:24:32: Und dadurch entsteht ein Schneller

00:24:34: aus Vertrauen.

00:24:49: Wo sind Grenzen?

00:24:53: Der Grenzen liegen auf jeden Fall wenn man nach der Methodik arbeitet, wenn die Sprache nicht vorhanden gehört.

00:24:58: Also wenn man mit Familien, mit Eltern arbeiten, sage ich mal nicht die deutsche Sprache sprechen und auch nicht die englische Sprache so dass wir Fachkräfte das... gut bewältigen können.

00:25:10: Übersetzungs-Apps oder Geräte zurückgreifen müssen,

00:25:14: dann

00:25:15: geht zwar immer

00:25:15: noch ein methodisch

00:25:16: strukturiertes

00:25:17: Arbeiten

00:25:19: aber es macht deutlich, deutlich schwieriger weil einfach sehr viel Interaktion, Methodik, verbale Informationen die kann man gar nicht so formulieren und rüberbringen Geräte auch.

00:25:33: Wenn man jetzt mit KI arbeitet, da geht einfach viel verloren.

00:25:36: Das merkt man dann einfach wenn man Termine mit Dolmetscher hat die natürlich finanziert werden müssen und das ist eine ganz andere Dynamik.

00:25:43: denn Und wenn

00:25:45: man

00:25:46: immer einen Dolmenscher dabei hat Da gibt es auch viele Unterschiede.

00:25:50: Das sind so ein bisschen die Grenzen weil es gibt viele

00:25:52: Dolmische die machen

00:25:53: das Die übersetzen ganz knapp und deutlich Ich stelle Frage und dann werden auch ungefähr halbe, sieben Minuten geredet.

00:26:05: Und dann weiß ich okay das passt ungefähr.

00:26:07: manchmal dauert die Übersetzung in zwei Minuten.

00:26:10: Dann wird wieder was von der Familie gesagt an den Dolmetschern zurückgefallen und dann bin ich raus.

00:26:16: Das

00:26:16: finde ich auch ganz deutlich als Grenze

00:26:19: weil uns

00:26:20: das Werkzeug ist Sprache oder Kommunikation Nicht Sprache, sondern Kommunikation.

00:26:25: Das geht ja auch im kulturellen Transferletztor zu sehen was denn denn andere Kommunikationsmittel sind nicht nur Sprache sondern auch G-Signimake.

00:26:33: wie auch immer das mir in eurem Projekt aufgefallen ist dass ich von den neuen Fällen glaube ich sieben Menschen mit unterschiedlicher Kultur hatte.

00:26:45: Was uns zunehmend begegnet war vor vier fünf sechs Jahren anders.

00:26:49: Wie ist es bei euch im Amt?

00:26:51: Man hat sich da sowas verschoben an die Hilfebedarfen von den Menschen, die letztlich da um Unterstützung nach suchen.

00:26:57: Oder ist das jetzt hier in diesem Projekt nur so zufällig?

00:27:01: Ich

00:27:01: kann was nicht beurteilen weil ich noch keinen Fall hatte und den Inhalt auch nicht kenne von den Bedarfen der Familien, die durch Frauen begleitet wurden aber dass es ein Zuwachs Fähren gibt mit Menschen mit unterschiedlichen Kulturen.

00:27:24: Nein, also... Das heißt ich wollte

00:27:26: noch nicht so?

00:27:26: Nee, gar nicht!

00:27:28: Noch zu den Grenzen.

00:27:30: Gerne möchte ich dazu natürlich, dass es eine wichtige Sache ist.

00:27:34: Es dauert

00:27:34: auch länger

00:27:35: wenn man noch mit Übersetzer arbeitet.

00:27:38: Das ist dann doppelte Arbeitszeit.

00:27:40: aber in der Grenze ist und das hatte ich persönlich in einem Fall.

00:27:44: Wenn ich feststelle die Familie ist nicht aktivierbar Das zu sagen, meine Empfehlung ist, dass die Kinder daraus genommen werden.

00:27:53: Das ist auch in der Grenze.

00:27:55: In einem Projekt das jetzt zur Vermeidung von Inokulnahmen führen soll, ist es eine Grenze bei meinen Fällen einer Ausnahme.

00:28:07: aber auch

00:28:08: das anzuerkennen und zu sagen Kinderschutz an ihrer erster Stelle.

00:28:12: wenn ich das bemerke Ist das auch meine Grenze, dass ich da nicht weiter ausprobiere die Methoden?

00:28:19: Sondern auch klipp und klar sage, nee.

00:28:22: Da tut sich nichts.

00:28:24: Kann ich nachempfinden was du damit meinst?

00:28:28: Und ich würde das aber nicht als Grenze sehen sondern es gibt ein Ergebnis.

00:28:33: Das

00:28:33: Ergebnis führt ja letztlich zu einer Folge.

00:28:37: Wichtig ist dabei zu bewerten nach Kriterien.

00:28:41: warum komme

00:28:42: ich zum

00:28:43: Schluss?

00:28:43: Das ist eine Aktivierbarkeit zu dieser Stelle unter diesen Bedingungen nicht möglich.

00:28:49: Das kann ich ja auch nachbelegen und nachweisen uns eigentlich.

00:28:52: Passt nicht, sondern die Familie Rangelo den Stellen nicht an ihren Zielen gearbeitet oder das gab andere Hinterungsgründe.

00:28:59: und dann gibt es ein Ergebnis dass er letztlich auch wieder andere Handlungsmöglichkeiten eröffnet entweder Familie zu trennen oder sozusagen die ganze Familie geht noch mal in eine stationäre Begleitung oder oder oder.

00:29:12: da finde Das sehe ich schon, was du damit meinst.

00:29:16: Aber für mich wäre das auch ein Ergebnis festzustellen, ob eine Familie aktivierbar ist für Hilfe und nicht, ich schiebe da noch eine Hilfe rein und dann die nächste und übernächste auch noch.

00:29:27: Von daher wird es eher auf etwas Positives zu sagen also um das zu beleuchten.

00:29:47: Wie ist bei deiner persönlichen Entwicklung?

00:29:49: Wir machen ja nachher von weiterer Bildung gemachten.

00:29:51: den Methodeinsatz noch mal schifflich dokumentiert und dass wir uns darüber austauschen, was die Idee dahinter war, warum die Intervention gesetzt wurde.

00:30:01: Und letztlich, was der persönliche Erkenntnisgewinn auch darüber war.

00:30:04: Also wie uns ja einmal als Lernen begreifen zu sagen Wir können von jeder Familie, von jeder Lösung, die uns präsentiert wird etwas mitnehmen das in unseren Rucksack packen.

00:30:14: Wie ist euer persönlicher Entwicklungsvorschiff?

00:30:18: Also mir fällt dazu ein, dass wenn wir Fallberatung haben das ich immer gesagt habe bei der ersten Fallberation.

00:30:23: Mensch!

00:30:23: Wir haben jetzt wieder hier so einen Fall dessen und es ist da los und das geht ja gar nicht weil wie soll man denn das jetzt schaffen?

00:30:29: Und das Interessante ist mit der Methodik hat man einfach eine Struktur und einfach viele Methoden die einem selber helfen strukturiert daran zu gehen und auch mit der welchenlichen Fallberaten den Blick auf diese Familienaktivierung zu haben sodass man in jedem Fall

00:30:47: Ich

00:30:48: habe mich immer als sehr wirksam wahrgenommen mit der Methodik und habe auch deutlich Veränderungen in der Familie wahrgenommen.

00:30:58: Und auch am Ende bei der Zielereichung einfach gesehen, dass die Familie der Ziele erreicht hat.

00:31:02: Zufrieden war es, Jugendamt viele Sachverhalte, die Familie oft besser verstanden hat.

00:31:08: Die Familie auch verstanden hatte, warum war hier Kinderschutz oder in Ordnung von meinem Kind überhaupt?

00:31:15: Warum kam die infrage?

00:31:16: Und das kann oft am Ende einfach aufgelöst werden, sodass da eine gute Kooperation entsteht und auch eine gute Akzeptanz für eine Nachfolgehilfe, die dann die Situation weiter stabilisieren kann.

00:31:30: Und persönlich der Prozess jetzt diese Weiterbildung gemacht zu haben und auch diese vielen Fälle hier schon bearbeitet zu haben in dieser Intensität, das zieht viel Kraft

00:31:44: Das muss

00:31:45: man können, aber es ist unglaublich lehrreich und einfach so viel über Familien lernt.

00:31:51: Über Krise – wie kann man Krisen gut bewältigen?

00:31:56: Und durch die Fortbildung eine sehr gute Methodik an die Hand bekommt und auch eine Methode bekommt, an der man in der Krise gut arbeiten kann!

00:32:06: mich persönlich bereichert dieser Methode im Prozess von Reduzierung der Komplexität.

00:32:14: Ich stehe dann von jedem Fall neugierig gegenüber, höre dann was da schiefläuft woran müsste gearbeitet werden und erst mal bin ich total überwältigt von der Aufgabe und sage oh je ob ich es schaffe Unterstützung kann ich durch die Methodik, die Komplexität dieser Problemlage auch so gut benennen, reduzieren auf einzelne Elemente und daran arbeiten.

00:32:48: Und das überzeugt mich sehr.

00:32:49: Ihr weiter gibt Zeugengewinn?

00:32:53: Ein Persönlicher nicht nur fürs

00:32:55: Amt?

00:32:55: Ja, ich glaube persönlich dass man einfach in die Fähigkeiten und Wirklichkeit in der Familie lernt zu vertrauen Also dass wenn sie eine passende Hilfe an die Hand bekommen, das wir es auch aus der Krise rausschaffen können.

00:33:09: Und auch den Fachkräften zu vertrauen und zu sehen was die alles auch leisten müssen und können

00:33:14: also

00:33:14: gerade so in der Fahrtbildung wie viel Arbeit man da reinsteckt Zeit Energie und welche einfach pädagogischen Methoden mitteln.

00:33:23: man hat Das eben auch zur Wertzuschätzen und zu seh'n Dass da einfach auch viel Arbeit geleistet

00:33:28: wird

00:33:31: Empathie oder Verständnis auch gegenüberzubringen und dann eben dieses gemeinsame an einen Strand ziehen, dass das einfach sehr wichtig ist damit die Hilfe erfolgreich

00:33:42: sein kann.

00:33:42: Hat sich dein Blick auf Fachkräfte verändert?

00:33:46: Also mein Hinblick auch auf eine Erwartungshaltung was Fachlichkeit angeht?

00:33:51: Ja schon!

00:33:52: Also man weiß auch mehr wie ihr Doppelig kennt also was auch möglich ist.

00:33:58: Oftmals

00:33:59: haben wir ja nicht so den Einblick in die Arbeit, was dann vor Ort passiert.

00:34:03: Wir haben immer nur alle sechs Monate die Gespräche und...

00:34:06: Man kann es ja einfordern und sagen also ich erwarte welchen Hilfe einsetzt das eine bestimmte Fachlichkeit auch gegeben ist?

00:34:11: Und die mäßig da und da und daran.

00:34:14: Das kann ich abprüfen!

00:34:15: Und dass wer an der Kenntnis gewinnt zum Beispiel Und das heißt ja nicht, dass für jede Familie wir aktivieren die passende Hilfe ist.

00:34:22: Es gibt durchaus Familien wo das angesagt ist, dass sie über lange Jahre vielleicht auch im niedrigen Segment unterstützt werden.

00:34:28: Das steht überhaupt gar nicht zur Frage an und Seite zu sein, denn ich erwarte auch eine gewisse Fachlichkeit.

00:34:34: Ist bei dir was, was du dazu bekommen?

00:34:38: Meine persönliche Einstellung

00:34:40: zu

00:34:41: den ganzen Stunden, die wir jetzt miteinander verbracht haben hat sich darin hingegen positiv entwickelt, indem ich so viele Betroden gelernt habe die ich davor noch gar nicht kannte.

00:34:55: und die

00:34:56: Fragestellungen

00:34:57: haben mich so beeindruckt wie Sprache auch den Blick verändern kann.

00:35:05: Wie Frageställungen Zugang zu den Klienten auch ermöglichen können und dass man durch ein gutes Instrument viel mehr erreichen kann durch niederschwindige Gespräche, die man dann

00:35:22: auch

00:35:23: im Amt führt.

00:35:25: Konkrete und zielgerichtete

00:35:26: Fragestellungen.

00:35:27: Da bin ich total begeistert von den ganzen Methoden, die wir jetzt auch in die Hand bekommen haben durch die Fortbildung, durch die Weiterbildung

00:35:39: und auch

00:35:40: viele Fragestellerinnen, die uns persönlich bewegt haben auch mal selbst reflektieren zu können.

00:35:47: Wie stehe ich denn dazu?

00:35:48: Wie ist meine Haltung, wie sind die Glaubenssätze, die in uns sind und wie können wir unsere professionelle Erhaltung gewährleisten und trotzdem Glaubenbesetzeln

00:36:01: haben, die

00:36:02: vielleicht

00:36:11: ein bisschen dagegen sprechen?

00:36:18: Weiter genug machen und das ist unabhängig jetzt schon von den Ferntinerien anwiegen.

00:36:22: Das geht letztlich darum auf allen Seiten... einen Input zu geben und auf der anderen Seite aber auch ein bisschen den Austausch unter dem Teilnehmern zu coachen.

00:36:31: Also letztlich dieses Vertrag auch zum Nutzen, was ehemals sich aus allen Arbeitsbezügen mitbringt.

00:36:38: Und das auch wieder zum Bündeln und so sagen, Mensch, dass wir so viel wissen,

00:36:42: das

00:36:42: greifen wir uns alles!

00:36:43: Das ist nicht nur einer der da toller Geschichten erzählt, sondern wenn man hat ja jeder seine Erfahrungen und die kann man teilen und dann kann jeder davon profitieren.

00:36:53: Ja also... war auch so ein Punkt jetzt in der

00:36:57: Weiterbildung, was

00:36:59: ich total wertgeschätzt habe.

00:37:04: Die fachliche Expertise, die man sich... also diese gegenseitiger Austausch, die fachlichen Expertise von verschiedensten Seiten kam und das Zusammenspiel miteinander zu kommunizieren und über Themen zu reden hat ja

00:37:20: eine weiterbringend.

00:37:23: Was muss noch gesagt werden?

00:37:25: Das müsste unbedingt noch los werden.

00:37:26: Was sollt ihr in die Welt posaunen?

00:37:29: Bitte ermutigt die Familien, sie können das.

00:37:33: Erkennmutigung Sie schaffen das Die Familie schafft es.

00:37:38: Und

00:37:38: einen sehr grauen

00:37:39: Blick

00:37:40: oder Suche nach den Ressourcen Weil jede Familie hat versteckte ressourcen oder alte Bewältigungsstrategien die vielleicht in der aktuellen Krise auch wieder helfen können.

00:37:52: Oder Netzwerke die wieder auffälligen aufgedeckt werden können,

00:37:57: die dann

00:37:58: auch mithelfen können.

00:37:59: Die Familie muss das nicht alleine machen nur mit uns sondern da können auch noch weitere Personen beteiligt werden im Netzwerk wie die Tante oder der beste Freund.

00:38:06: Okay

00:38:07: so weit?

00:38:08: Vielen Dank

00:38:09: von euch!

00:38:09: Danke zurück.

00:38:24: So, dass war es für heute von der Familienaktivierung.

00:38:27: Ihr seid herzlich eingeladen zu einem interaktiven Dialog mit uns.

00:38:31: Wir können uns erreichen

00:38:32: über unsere Homepage,

00:38:34: www.familienaktivierungd.

00:38:36: Weiterführende Informationen findet ihr auch im FAM Werkbuch und in den beiden FAM Praxisbüchern.

00:38:43: Alle Bücher sind erschienen im Schneiderverlag Hohen Gären

00:38:47: Bleibt

00:38:47: uns gewogen!

00:38:49: Bis zum nächsten Mal.

00:38:50: Euer Oliber Pippa.

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