Der Dachverband FAM - Eine Bestandsaufnahme

Shownotes

die Beschäftigung mit der Fragestellung, inwieweit die bestehenden Strukturen die zukünftige Entwicklung unterstützen oder sich als dafür hinderlich darstellen

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00:00:03: Hallo?

00:00:04: Tag auch.

00:00:06: Wir sind's von der Familienaktivierung.

00:00:16: Erfahrungen aus und für die

00:00:18: Praxis.

00:00:20: Bewegend,

00:00:21: informativ...

00:00:22: Aufschlussreich!

00:00:23: Fachlich und dennoch unterhaltsam.

00:00:26: Motivierend und ein wenig herausfordernd.

00:00:30: Familienaktiverung bedeutet innovatives Arbeiten.

00:00:34: Wir möchten

00:00:35: euch

00:00:35: an unsere Begeisterung

00:00:37: dafür teilhaben lassen.

00:00:54: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge unseres Podcasts.

00:01:00: Heute richten wir unseren Blick auf den Dachverbandfam den bundesweiten Zusammenschluss von Organisationen, die das Familienaktivierungsmanagement – kurz FAM – sowie weitere familienaktivierende Maßnahmen in unterschiedlichen Kontexten der Kinder- und Jugendhilfe umsetzen.

00:01:18: Seit seiner Gründung im Jahr nineteen achtundneunzig vertritt der Dachverband die Interessen seiner Mitgliedseinrichtungen und setzt sich für die Weiterentwicklung familien aktivierender Hilfen ein.

00:01:29: Dabei steht ein zentrales Anliegen im Mittelpunkt der aktive und uneingeschränkte Schutz von Kindern sowie die Unterstützung von Eltern und Familien bei der Förderung einer positiven Entwicklung ihrer Kinder.

00:01:43: Die fachlichen Grundhaltungen des familienaktivierenden Arbeitens werden in ambulanten, teilstationären und stationären Angeboten umgesetzt – kontinuierlich weiterentwickelt und anhand verbindlicher Standards

00:01:56: evaluiert.".

00:01:58: In den vergangenen Jahren haben sich die Herausforderungen für Fachkräfte und Träger deutlich verändert.

00:02:05: Neue gesellschaftliche Entwicklung, sich wandelte Lebenswelten von Familien, veränderte Anforderung in der Jugendhilfe sowie der Fachkräftemangel stellen die Praxis vor immer neue Aufgaben.

00:02:17: Gleichzeitig gilt es, wirtschaftliche und strukturelle Rahmenbedingungen

00:02:21: im Blick zu

00:02:22: behalten.".

00:02:24: Vor diesem Hintergrund hat der Dachverband im vergangenen November einen internen Organisationsentwicklungsprozess gestartet.

00:02:32: Ziel ist es, eine kritische Bestandsaufnahme vorzunehmen, aktuelle Herausforderungen zu analysieren und gemeinsam Perspektiven und Visionen für die Zukunft zu entwickeln.

00:02:44: Für diese erste Standortbestimmung habe ich heute drei Gäste eingeladen – Petra vom Jugendhof Gottesütte Gesa von Famfriesland und Stefan vom Raphael-Zauß Dormagen.

00:02:57: Gemeinsam sprechen wir über die Rolle des Dachverbandes, aktuell Entwicklungen und die Fragen, die die Zukunft familienaktivierender Hilfen prägen werden.

00:03:08: Wir freuen uns über eure Rückmeldungen Anregung und Ideen.

00:03:13: Wer sich aktiv an diesem Entwicklungprozess beteiligen möchte ist herzlich eingeladen.

00:03:18: Informationen und Termine findet ihr auf unserer

00:03:20: Homepage

00:03:21: Und nun wünsche ich euch viel Spaß beim Zuhören.

00:03:57: möglichst viele Einrichtungen in ganz Deutschland zusammen zu bekommen, die quasi die Idee von Familienaktivierung der Nachgehen im Arbeitskontext.

00:04:10: Eine Vernetzung ins Ausland auch...

00:04:14: Wie wäre denn die Frage?

00:04:16: Die Frage wäre wie bekommen wir weiterhin hin, dass noch mehr Eingrichtungen vom Arbeiten und im Dachverband einen Sinn sehen.

00:04:29: Okay.

00:04:31: Welche Frage hättest du gerne in der Antwort

00:04:33: Petra?

00:04:34: Auf die Rolle des Dachverbands der Jugendhilfe.

00:04:40: Jesper!

00:04:42: Ja für mich wäre auch wichtig, für wen könnte es noch interessant sein und was wären Inhalte

00:04:50: für

00:04:52: potenzielle neue Beangrichtung die wir vielleicht noch gar nicht mitgedacht haben.

00:04:58: Möglicherweise neue Themen, mit denen wir irgendwie Interessierte auch ansprechen könnten.

00:05:06: Wenn das passieren würde dann wäre das ein Gewinn.

00:05:10: Dann möchte ich euch beinahe diese Fragen mal zu merken.

00:05:13: Vielleicht kritierst du ja nach Ihrer Antwort darauf?

00:05:17: Das wär ja was!

00:05:18: Welche Aufgaben übernimmt der Dachverband im System?

00:05:22: Also das wissen ja nicht alle Leute, wir reden immer über den Dachverband.

00:05:25: Was ist denn das?

00:05:26: Welche Rolle übernimmt er in diesem Jugendhilfesystem?

00:05:30: Zurzeit die Qualitätssicherung und die Sicherstellung der Ausbildung und die Umsetzung der Ausbildungsinhante.

00:05:36: Dass das entsprechend den Qualitätenstandards und den Ausbildungstandards, die wir haben, dass es umgesetzt wird und Flächendecken mit unseren Mitgliedern zur Verfügung gestellt werden.

00:05:46: Die Verlärscher im Grunde einer mittels Einrichtungen...

00:05:52: Was sind die größten Herausforderungen in diesem jungen Hilfesystem für so ein Dachverband?

00:05:59: Ja, Sichtbarkeit auf jeden Fall.

00:06:00: In dem großen Feld von Angeboten und auch unter den wirtschaftlichen Spengen das weiterzumachen.

00:06:09: Wie wir mal sagen, auch FAM ist ja immer nur ein Krümel vom Kuchen.

00:06:14: Und dort eben halt auch immer wieder an Entscheidungsträger zu kommen, die sich dafür ausstrengen, dass es eine gute Sache ist und es weitergehen soll.

00:06:22: Ich glaube auch im Jugendhilfesektor gibt es ja immer so Strömungen, was gerade in und wo hinterher gehangen wird.

00:06:30: Das hatte der Dachverband zu Beginn ist aber jetzt inzwischen eine relativ alte Angelegenheit Und da müsste man jetzt gerade unter den Rahmenbedingungen das die Kommunen immer weniger geäht haben Den Dachverband nochmal platzieren dass der Fleisch wieder sowas modernes ist eine neue Richtung ist, was inhaltlich sinnvoll ist.

00:06:54: Aber den Kommunen eben auch Geld sparen.

00:06:56: Ja ich stoße mich ein bisschen an dem Begriff

00:06:58: alt.

00:07:02: Würde euch nicht wundern!

00:07:05: Wäre das für dich passend wenn ich das ersetzen würde durch etabliert?

00:07:13: Das

00:07:13: hast du schön gemacht.

00:07:18: Was ist das, was ich vorhin meinte mit

00:07:25: der?

00:07:25: Wenn ich ausformen würde, würdet ihr euch politisch oder strukturell

00:07:29: wünschen

00:07:30: für so ein

00:07:31: Verband?

00:07:33: Ich glaube die Teilhabe in größeren Gremien.

00:07:38: wo auch politische Entscheidungen getroffen werden.

00:07:40: Und ich würde mir wünschen, dass wir als Dachverband die Möglichkeit irgendwann bekehmen unsere Themen direkt auch bei entscheidern platzieren zu können damit die Einrichtung die Wege nicht mehr selber gehen müssen sondern wir sagen Wir können das für unsere Mitgliedseinrichtung tun und Dinge auch in Politik platziert und in Entscheidungsgremien platziern so Dass das im Mehrwert hätte für die Mitgliedseinrichtungen mit dem Weg selbst

00:08:05: nicht gehen müssen.

00:08:05: Was könnt ihr denn selber dafür tun?

00:08:08: Also ich packe halt Schaffender, die man einen Platz

00:08:10: bekommt.

00:08:12: Wie möge das gelingen?

00:08:14: Ja es sind ja Themen wie wir auch bereits diskutiert haben Arbeitskreise aufzunehmen Arbeitskrise selber zu gründen und auch wieder in größeren Ein- oder in größteren Institutionen ja im Arbeit also Regionalkreise zum Beispiel ins Leben zu rufen denn den war auch irgendwie unsere Angebote platzieren können weil ich denke ihm Gerade unter dem Kostendruck, den wir zurzeit ja von allen Seiten verspüren und auf die angekündigten Einsparungen haben wir mit FAM einen einfachen Tool.

00:08:44: Das ist eben genau Antworten wie Fahrt auf aktuelle Fragestellungen und zwar wie Kosten gespart

00:08:50: werden können

00:08:50: oder langfristig gespart werde können.

00:08:52: Und ich denke, wir sind eine von wenigen Einrichtungen oder ein Gremium, die ja ganz konkrete Antworten darauf haben können, wie man eine kostende Sprache das hinbekommt.

00:09:05: Und da brauchen wir uns gar nicht beklagen, sondern die Antworten haben wir ja schon längst und die haben wir auch schon seit fast dreißig Jahren.

00:09:26: Was machen wir denn im System?

00:09:27: gut gemeint aber eigentlich falsch?

00:09:31: Das ist ne gute

00:09:31: Frage!

00:09:34: Ich glaube dass sie sich fragt ein großes Thema als... Also eine Sache die wir Wir haben es ja vorhin hier im Vorgespräch schon einmal angerissen.

00:09:41: Eine Sache, die bei uns läuft ist wir haben unheimlich viele

00:09:45: hoch engagierte und

00:09:46: hoch professionelle Leute, die einfach eine wahnsinnig gute Arbeit lassen.

00:09:51: Die machen das jeden Tag!

00:09:52: Die sparen jeden Tag Geld.

00:09:54: Die bringen jeden Tag Familien voran.

00:09:56: Die holen jeden Tag Familie aus Situation raus befähigen aus dem System rauszukommen und unser Problem ist, dass wir von unten nach oben arbeiten.

00:10:08: Also im Grunde genommen machen wir die Arbeit schonen.

00:10:10: Wir kriegen sie aber nicht sichtbar genug.

00:10:12: so das entscheidert sagen wir brauchen mehr davon Und kriegen es vor allen Dingen nicht bundesweit hin.

00:10:17: Also regional gelingt das immer wieder, also wir haben jetzt einen Namen, Stefan war das das vorhin gesagt in Kölner Raum eine ganz hohe Bekannteil.

00:10:24: Wir haben ein Bremerraum eine hohe bekannteilt von Pharmaßnahmen.

00:10:27: Es gibt auch andere Regionen und das so wie ihr hier arbeitet ist eine hohrelevanz.

00:10:32: Das ist aber immer regional begrenzt und wir als Dachverband müssten das immer einfach ausbalten, sodass es eben halt bundesfaltende Relevanz hat und wie du immer so schön sagst das von eben Teil eines eigentlich sozialarbeiterischen Ansatzes ist.

00:10:48: Und daher zu kommen dass vom unten nach oben hin zu bekommen ist halt schwieriger als manget nicht an der Motivation und nicht an dem an den Köln sondern es mangelt eben an Entscheidern die sagen da ist schon was Gutes und das bringen wir jetzt nochmal

00:11:03: nach vorne.

00:11:04: Ich weiß auch nicht, wie man hinbekommt.

00:11:06: Dass

00:11:07: ein Dachverband

00:11:08: diese Qualitätssicherung, dass die so einen hohen Stellenwert hat.

00:11:12: Also in Köln ist ja einfach so das beispielsweise die EFH-Kolon im Runde nur durch die Mitgliedschaft dem Dachverband mit der Qualitäatssicherung Hintergrund Das Angebot ans Kölner Jugendamt stellen kann und es denn auch den in den Vertrag mit denen reinkommt.

00:11:28: also da für uns ja auch, dass ohne den Dachverband wir im Grunde nicht überhaupt in vertragendem Jugendamt reinkommen.

00:11:37: Und wie Jugendämter da im Grunden das als eben auch quasi diese Qualitätssicherung oder letztendlich die qualitativ gute Arbeit, die unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gründen, die eine Farmhausbildung haben Dass das gewürdigt wird und uns für Träger eine höhere Bedeutung hat in Verhandlungen mit Jugendämtern.

00:12:03: Also im Hinblick auf aktivierendes Arbeiten, dass aber durch Standards geraumt ist?

00:12:08: Dass die Standards einen Teil dieser Aktivierung auch beinhaltet?

00:12:13: Ja ganz genau.

00:12:14: Wird Familienaktivierung manchmal zu optimistisch gesehen?

00:12:20: Die Zahlen sprechen ja für sich.

00:12:23: Wir haben durch die Evaluation auch gut belegt, dass Familienaktivierung hilft und nachweislich Situationen von Familien in Deutschland verbessert.

00:12:37: Was heißt so optimistisch?

00:12:39: Ich meine wir sind ja keine Allheile mit Wunderwaffe gegen alles aber wir können eine ganze Menge und das haben wir belegt.

00:12:46: Also ich glaube es muss einmal unterscheiden zwischen Familien aktivierend arbeiten.

00:12:51: Es ist ja bei allen inzwischen, dass sie das sich so ein bisschen auf die Fahne stellen auch sozialpädagogische Familienhilfe oder ähnlich.

00:12:59: Dass die beschreiben anders verarbeiten aber inhaltlich sieht es häufig noch aus wie früher

00:13:07: gesprochen?

00:13:09: Wollte nur noch mal sagen, dass wir natürlich von Anfang an mit unserem Konzept der Krisenintervention sechs Wochen mit viel Aktivierung positivem Umgang mit Familien eine Menge Konkurrenzdenken bei anderen Trägern im Grunde und Ängste.

00:13:25: Von wegen das wir Fälle wegnehmen und Hauptargument war immer wir pushen irgendwie was sechs Wochen Was nie länger haltbar ist und die anderen denn quasi wieder die Unangenehme oder Arbeit machen müssen, was ja letztendlich nicht stimmt.

00:13:45: Dadurch dass wir häufig zwischen ihr auch die Nachfolge machen von unseren eigenen Fanfällen.

00:13:50: also das heißt man kriegt noch mal die Unterschiede zur sozialpädagogischen Familie Hilfe vielfach hin.

00:13:57: aber Ja, ich glaube dieses Konkurrenzdenken zwischen großen Trägern hin nach natürlich auch unsere Einrichtungen mit so einem Produktfam oder... anderen Sachen durchzustarten.

00:14:13: Na ja gut, aber es ist ja eben halt auch ein Unterschied ob ich eine SPFH mache oder eine FAM-Maßnahme beziehungsweise oder auch einen FAM Clearing oder sei es drum wo ich ja mal ganz klar differenziere und sage FAM ist immer der chirurgische Eingriff und alles andere ist nachher die Physiotherapie.

00:14:29: das ist so der

00:14:29: Unterschied

00:14:31: also in der Spezialisierung.

00:14:33: unsere Leute sind ja wirklich explizit geschult Veränderungsprozesse in ganz kurzen Zeitabständen zu initiieren, damit eben danach geguckt werden kann.

00:14:43: Die Nachfolgehilfe soll das ja stabilisieren.

00:14:46: also es braucht ja aufeinander auf und Verständlichkeit nachher den anderen dabei zu sagen ihr seid eine Ergänzung dazu.

00:14:54: Das steht dann aber nebeneinander und nicht gegeneinander.

00:14:57: Nur der Unterschied ist nach wie vor, dass das anderes arbeiten ist.

00:15:01: Leider klassische SPF-Fahr häufig noch ist nach Kaffee trinken ich rede über Probleme.

00:15:08: was könnte die Familie wie verändern?

00:15:11: Und wenn wir mit unserer Methodenarbeit mit schriftlichen Zielen das einfach viel verbindlicher und zielgerichteter mit den Familienarbeiten...

00:15:36: Größter Entscheidungsmerkmal diese konsequente Zielorientierung und daraufhin das Handwerkszeug den Familien.

00:15:44: zu übertragen, damit die sich selber als wirksam erleben können.

00:15:48: Also im Sinne des Ausprobierens und nicht des Anleidens nur sondern das Begleiteten ausprobieren.

00:15:55: Oh ja jetzt kann ich dieses Instrument nutzen um meine Ziele zu erreichen und dieser Konsequenz letztlich Selbstwirksamkeitsprozesse zu initiieren, die wir dann

00:16:05: auch reflektieren und

00:16:06: evaluieren Und darüber immer wieder eine Nachsteuerung haben.

00:16:09: Ich glaube, das sind so wesentliche Unterscheidungsmerkmale.

00:16:12: Es gibt durchaus auch SPFAS wo da Sinn macht nur Kaffee zu trinken an Führungsstrichen.

00:16:17: Wo es um Bezüge

00:16:19: geht dass jemand da ist, dass jemand Anwesen ist, der gute Geist ist.

00:16:26: Genau.

00:16:26: aber da bin ich ja

00:16:27: auch immer

00:16:28: an den Punkt wo ich sage auch das ist ja eine Methode und Ansatz später in den Nachfolgen gelaufen, dass auch das eine Methode ist zu sagen ich führe einen Entlastungsgespräch.

00:16:38: Ich begleite die Familie niedrigstellig oder stabilisiere einfach nur aber auf das Bedarf in der SPFH.

00:16:45: da bedarf es ja auch nach Professionalisierung zu beschreiben was mache ich denn da und ist manchmal so ein bisschen das bei uns.

00:16:53: da passiert ja ganz viel in der Zeit wo wir da sind und dann haben wir die Familie nachher

00:16:57: auch einen Anspruch

00:16:59: an die nachfolgende Hilfe.

00:17:00: Und das ist ja dann was Neues, also dass dann Familien auch sagen, ah da gibt es irgendwie einen Unterschied, da ist ganz viel passiert und jetzt passiert hier nicht soviel.

00:17:08: oder

00:17:09: zum Beispiel

00:17:09: auch die Farmenhaltung.

00:17:11: Da ist mir jemand begegnet der hat eine gewisse Haltung über, er ist sehr wertschätzt neugierig, fragt nach, der zieht ganz viel in kurzer Zeit und ich muss dann aushalten, dass der dann danach kommt, dass vielleicht anders macht oder vielleicht meine Erachtung nicht erfüllt bekommen.

00:17:28: Also mal auf die Ursprungsfamilie

00:17:30: zu kommen, ob wir so optimistisch gesehen werden.

00:17:33: Kann ich also sprechen hier regional für Familienaktivierung stationär und wie wir dort häufig angefragt als letzte Option noch für diese Familie aber auch nicht ihr richtet das schon sondern wenn es jetzt bei Ihnen nicht klappt wovon wir ausgehen dann ist das sagen Sie mal Und die Farben sind

00:17:55: schon, ich würde sagen,

00:17:56: halbe halbe Lünne.

00:17:56: Dass wir

00:17:57: das gut hinbekommen.

00:18:00: Systemisch aktiviertem Familientraining was wir hier durchführen.

00:18:06: Manchmal klappt es eben halt nicht.

00:18:07: aber dann haben wir zumindest in den meisten Fällen die Einstellung der Eltern zur Trennung von Familie und Kind gut bearbeiten können dass sie eine Trennung des Kindes zum Beispiel als stärker ansehen und nicht als schlecher und dem ja zustimmen können Was wichtig ist für die weitere Perspektive des Kinder

00:18:25: Dem wird ja auch zustimmen.

00:18:26: Also Familienaktivierung

00:18:28: in Wohnform,

00:18:29: hat man die Zeit, längere Prozesse zu initiieren und letztlich nachverfolgen wie weit eine leeren Bereitschaft, Fähigkeit oder Umsetzungsfähigkeit ist, dass ich beschreiben und bewerten kann ob eine Entwicklung Chance für Kinder zukünftig zu erwarten ist.

00:18:49: sonst läuft Kindern einfach die Zeit weg.

00:18:53: Wir haben alles ausprobiert, alle mögliche Interventionen gesetzt.

00:18:58: Das ist das Ergebnis und jetzt müssen andere darüber befinden wie sie mit unserem Ergebnis umgehen.

00:19:05: Wenn wir das in einer Einvernehmlichkeit hinbekommen, Elementarenbindungen bleiben dann aufrechterhalten werden nicht weiter geschädigt aber vielleicht ist ein Leben nebeneinander die günstiger Erwittungsperspektive.

00:19:20: Und was ich gut finde auch nochmal ist, dass wir diese Veränderungsbereitschaft so ein Stückchen der ziegelgerichtete Arbeit und dadurch Veränderung Begleitschaft oder Veränderungen Optionen kann die Familie sich überhaupt verändern.

00:19:35: So im Blick haben uns nicht nur beschreiben was alles schrecklich ist und schiefläuft den quasi auch relativ denn nicht ehrlich mit der Familie oder umgehen könnten, so ein Stückchen.

00:19:48: Wenn wir nur sammeln was läuft alles nicht gut sondern dass uns darum geht es gibt's noch Optionen zur Veränderung.

00:19:55: kann die Familie das?

00:19:56: Oder wird sie auf dem Stand stehen bleiben?

00:19:59: und darüber glaube ich ist er denn eins der Vorteile?

00:20:02: oder wo?

00:20:03: ich finde dass wir einfach qualitativ ein stückchen besser arbeiten diese Ehrlichkeit die wir auch reinbringen in dieser Offenheit Sachen anzusprechen und zu gucken, was kann die Familie verändern?

00:20:15: Mit denen zu Planen, Ziele zu setzen.

00:20:18: Und mit der Familie wieder zu reflektieren also dass sie einfach eine ehrliche Rückmeldung haben und selber spüren was ist möglich oder nicht.

00:20:40: Trotz aller Evolutionsergebnisse würde ich mich nicht wundern, dass ich mich an dem Begriff besser störe.

00:20:48: Wir arbeiten anders und kommen auch zu anderen Ergebnissen.

00:20:52: Und schaffen vielleicht auch andere Bewertungskriterien?

00:20:56: Gut, wenn man jetzt aber schaut ... Ich weiß vor euch die ... Die Fünfzig Prozent.

00:21:02: Das ist für mich eine bekannte Zahl.

00:21:03: Wir haben an vielen aktivierenden Maßnahmen, dass wir sagen, fünfzig Prozent, weil ich weiß das ist uns im ambulanten

00:21:10: Arbeiten

00:21:11: teilweise noch besser gelungen ist, haben

00:21:13: wir über Fünfzig Prozent.

00:21:16: bei achtzig Prozent der positive Rückmeldung sowohl von Kollegen des Jugendamtes als auch von den Familien, diese Hilfe als erfolgreich für sich beschrieben haben.

00:21:24: Ein Maßnahmeabruf von fünfzig also muss ich auch noch mal hervorstellen war gut.

00:21:29: was ich damit sagen möchte ist das ist ja eine sehr beachtliche Zahl also fünfzig Prozent und wir reden hier von Familien die alle Maßnahmen durchlaufen haben eigentlich die letzte Chance.

00:21:41: Hier zum Beispiel in der Gottesütter haben fünfzig Prozent von denen, die als Gefamilie wieder nach Hause gehen können und mit den Kindern natürlich auch mit Nachfolgehilfen.

00:21:53: Aber wenn sie uns das jetzt mal vor den Kosten angucken – und das ist ja das wo wir uns in dem Bereich bewegen, der zukünftig interessant werden wird.

00:22:01: Wo, in welchem Bereich von Kosten ersparen Sie?

00:22:03: Wir könnten es ja mal hochrechnen.

00:22:04: Fünfzig Prozent, wenn eure Grote über zwanzig Prozent lege und ihr müsst mehr unterbringen.

00:22:11: Da wir reden ja von tausenden, hunderttausenden wahrscheinlich Millionen Euro.

00:22:16: zukünftig eingespart werden würden, wenn diese Wege nicht gegangen worden wären.

00:22:20: Also es hat ja einen guten Grund warum wir diese Fünfzig haben.

00:22:23: Wir haben in den letzten Jahren bemerkt dass wir einfach andere Familien

00:22:27: zu uns bekommen, nämlich sehr

00:22:29: viel Eltern mit psychischen Erkrankungen was vorher nicht so war das hat zunommen und auch Familie mit einer Suchproblematik und das ist nochmal ein ganz anderes Arbeiten.

00:22:40: Wir sind hingegangen, da spezielle Kollegen und die vom Arbeiten auch hinsichtlich psychischer Erkrankungen weiter auszubilden.

00:22:48: Und zum Thema Suchten darf noch mal einen anderen Ansatz haben als das etwas was wirklich die Arbeit erschwert.

00:22:55: Wo wird sich denn die Familienaktivierung in den nächsten Jahren hin entwickeln?

00:22:59: Wenn du das so sagst?

00:23:01: also es gibt ja immer Themen die relevanter

00:23:04: sind.

00:23:04: Die werden wieder ein bisschen abmeldern.

00:23:07: Ich will nicht die ganze Geschichte aufpacken, aber mit ökonomischen Überlegungen sind wir bei FAM angefangen vor dreißig Jahren.

00:23:14: Da spielt mittlerweile ganz wenig noch eine Rolle.

00:23:17: Bindungsgestaltung ist ein großes Thema, psychische Erkrankung, Migrationshintergrund diese Familien, die häufiger jetzt sichtbar sind im Jugendhilfesystem.

00:23:28: Gender und Diversität ist ein Thema was ... neu hinzugekommen ist, wo wir Antworten drüber finden müssen.

00:23:37: Das sind so meine Einschätzung!

00:23:38: Was ist eure Idee?

00:23:39: Woher wird sich das entwickeln?

00:23:42: Meine Einschätzen würde natürlich sein dass dieses finanzielle Thema einfach wieder sehr in den Forderungen kommt, dass wir da wieder an dem Punkt von den Anfängen von Pham sind,

00:23:53: d.h.,

00:23:53: wenn bei uns die AG seventy- acht in Köln Wo wir das nicht als Thema eingebracht haben, sondern die hatten es eines der Hauptthemen FIMFAM im Kölner Bereich und die ganz klar gesagt haben in Revision des Jugendamtes auch der wirtschaftlichen Jugendhilfe hat ergeben dass das einfach erfolgreich ist und kostenspart.

00:24:15: Und alle Träger ermuntert im Grunde mehr davon zu machen glaube ich dass das auch für angekommunen interessant sein könnte wenn man da irgendwie Öffentlichkeit noch mal in dem Rahmen herstellt, glaube tatsächlich mein Gefühl dass diese einzelnen Punkte die in den letzten Jahren so wie du eben auch beschrieben hast ja den Themen dazugekommen sind.

00:24:38: Dass sie aufgrund des immer größeren finanziellen Engen oder finanzieller Engpässe immer weiter oder wieder kleiner werden.

00:24:47: so ein Stückchen.

00:25:01: Das war der erste Teil unseres Blickes auf den Dachverband.

00:25:05: Nach einer kurzen Pause melden wir uns zurück mit unserer Bestandsaufnahme.

00:25:08: Wir freuen uns darauf die bisherigen Ergebnisse gemeinsam weiterzudenken, aktuelle Themen aufzugreifen und neue Impulse für die Familienaktivierung im Dach-Verband zu diskutieren.

00:25:41: Weiterführende

00:25:42: Informationen

00:25:43: findet ihr auch im FAM Werkbuch

00:25:45: und in den beiden FAM Praxisbüchern.

00:25:47: Alle Bücher sind erschienen

00:25:49: im Schneider Verlag hohen Gehren,

00:25:52: bleibt

00:25:52: uns gewogen bis zum nächsten Mal.

00:25:55: euer oliger Pipa.

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